Seit März 2010 bin ich als Berater für digitale Kommunikation bei Weber Shandwick beschäftigt. Dort bin ich zuständig für Beratung, Konzeption und Realisierung von Social Media Strategien und Kampagnen.
Ich organisierte und moderierte im Rahmen vom 25. interfilm Kurzfilmfestival Anfang November 2009 ein Panel zum Thema Social Media und Filmfestivals.
Die Digitalisierung der Filmwelt hat die Produktionsbedingungen insbesondere von Kurzfilmen radikal verändert. Unter dem Schlagwort Web 2.0 eröffnen sich neue Möglichkeiten für Marketing- und Vertriebsstrategien. Nicht nur für Filmemacher bietet das Internet neue Chancen, sondern auch für Filmfestivals. Auf dem Panel wird erörtert, wie Filmfestivals sich und ihr Filmprogramm mithilfe des Web2.0 neu positionieren können.
Ein Aufruf in eigener Sache. Ich bräuchte bitte etwas Unterstützung bei einem Online-Voting. Das ZDF hat in Zusammenarbeit mit dem Haus der Kulturen der Welt eine Onlineausschreibung für Filmideen zum Thema Bodybits – Analoge Körper in digitalen Zeiten gemacht.
Von 2004 bis Ende Juli 2009 war ich Mitarbeiter der interfilm Berlin Management GmbH. Dort kuratierte ich u.a. mehrere Jahre den Deutschen Wettbewerb des interfilm Kurzfilmfestivals. Für die interfilm Short Film Distribution habe ich 2005 begonnen, Filmlizenzen zu akquirieren. Von 2006 bis 2009 habe ich die Leitung des interfilm Kinoverleihs übernommen.
Ebenfalls eingeladen war Stefan Wieduwilt, der u.a. der Produzent der TV-Sendung Berliner Nachttaxe ist. Die Berliner Nachttaxe ist für mich deswegen etwas besonders, weil die Dreharbeiten der TV-Produktion live ins Internet gestreamt wurden und dazu der taxifahrende Michael Kessler noch getwittert hat. Für mich stellt das ein bemerkenswertes Musterbeispiel dar an Interaktion mit Publikum und die Verknüpfung der zwei Medien Fernsehen und Internet.
Im Podcast haben wir gesprochen über Bewegtbilder im Internet und Chancen der cross-medialen Vermarktung von TV und Kino im Netz und dem Umbruch in Lizenz- und Vertriebsstrukturen durch das Internet.
Am 17.4.2009 habe ich am Digital Filmcamp in Berlin teilgenommen. Mich interessiert der Gap zwischen Film und Internet und mit welchen Mitteln man für Filme im Internet Marketing und wirksame Mundpropaganda machen kann. Die von den Teilnehmern angebotenen Themen trafen, wie zu erwarten war, genau mein Interessenschwerpunkt: Von viralen Videos auf YouTube, über Filmvermarktung allgemein im Internet oder in der virtuellen 3D-Welt Twinity, über CC-Lizenzfragen, über digitale Produktion, bis hin zum Performance-Ansatz des Live Cinema in der VJ-Kultur war alles dabei.
In dem offenen Veranstaltungsformat des Filmcamps ergab es sich recht schnell, dass Jennifer Hoffmann,Sven Assmann und ich uns zusammen getan haben, für eine gemeinsame Session, in der wir eine moderierte Diskussion mit den Filmcamp-Teilnehmern zu Vermarktungsstrategien für Filme im Netz eröffneten. Die Diskussion repräsentierte sehr eindrucksvoll die derzeitig vorherrschenden Positionen zu dem Themenbereich von Film im Internet: Vom offenen Filmemacher, der im Internet seine Chance sieht, mit seinem Film Aufmerksamkeit und Publikum zu finden, über Urheberrechtsfragen und Vertretern der klassischen Filmdistribution, denen es oft schwer fällt Filmverwertung im Internet losgelöst von gewohnten Vertriebsstrukturen zu denken.
Von November 2008 bis Dezember 2009 schrieb ich als freier Autor für das Weblog TRENDMOBI.
TRENDMOBI setzte sich mit aktuellen Entwicklungen, Trends, Anwendungen sowie Projekten und Personen auseinander, die das Thema Mobiles Internet heute und in Zukunft bestimmen werden.