24. Internationales Kurzfilmfestvial interfilm Berlin
Vom 4.11. bis 9.11.2008 fand das 24. Internationale Kurzfilmfestival interfilm Berlin statt, für das ich im vierten Jahr mitverantwortlich für die Programmauswahl des Deutschen Wettbewerbs war.
Zum Deutschen Kurzfilmwettbewerb:
Der Schwerpunkt der Auswahl liegt auf narrativen, fiktionalen Kurzspielfilmen und kreativen, verspielten Animationsfilmen. Beide Gattungen sind mit starken Geschichten und Charakteren oder einem ganz besonderen Blick auf die Welt vertreten.
Im ersten Programm wären zunächst Filme, die um ihre jungen Protagonisten dramatische Konflikte generieren oder ihren Teenager-Alltag beobachten. Dass etwas nicht stimmt, sieht man erst auf den zweiten Blick, denn ihre Probleme schwelen unter der Oberfläche. Einige müssen schmerzhaft lernen, Verantwortung zu übernehmen, andere haben schon viel zu viel erlebt und versuchen, zu retten, was noch zu retten ist. Doch das „Ende der Unschuld“ ist schon eingetreten.
Im zweiten Wettbewerbsprogramm sammeln sich Geschichten von Menschen, die in ein Geflecht aus Angst und Begehren, Schuld und Vergangenheit verstrickt sind – auch in geschichtlicher Dimension. Verbrechen führen zu Verdächtigungen, fehlende Zivilcourage zu Gewissensbissen. Das Wechselspiel „von Opfern und Tätern“ lässt die ‘heile Welt’ aus den Fugen geraten.
Zahlreiche Kämpfe, die eigentlich nicht zu gewinnen sind, lassen die Filmhelden im dritten Filmprogramm immer wieder „Gegen die Wand“ stoßen – sei es der Tod, der eigene Kopf oder die Staatssicherheit. Doch trotz allem kann mit Mut, Fantasie, etwas Glück oder einer gehörigen Portion Dreistigkeit dem Unabwendbaren ein Schnippchen geschlagen werden.
Die Experten-Jury des Deutschen Wettbewerbs wird drei Preise im Gesamtwert von 18.000,- Euro vergeben.


Bitte kommentieren Sie