Der italienische Regiemaestro Ettore Scola will mit diesem Film seiner Heimatstadt Rom eine humorvolle und gleichzeitig melancholische Liebeserklärung machen. Damit fordert er den Vergleich zu Fellini heraus, verzettelt sich aber durch die Vielfalt von geschilderten Alltagssituationen mit diesem Porträt der Menschen Roms.
Oliver Stone besucht Fidel Castro auf Kuba und in einem dreitägigen Interview-Marathon reden sie über Gott und die Welt. Auch wenn in dem Gespräch nicht viel Sensationelles zu erfahren ist, eines ist sicher: Oliver Stone hat in Castro einen Kumpel gefunden. Die Chemie zwischen altgedientem Politiker und altgedientem Regisseur scheint für beide aufzugehen.
Ulrike Ottingers Version des bereits mehrfach verfilmten, russischen Romans Die Zwölf Stühle ist eine Symbiose aus Fiktion und aktueller Reisedokumentation mit einer ironischen Sicht auf heutige und damalige Verhältnisse.
Der Multimediakünstler Lutz Dammbeck bereist in seiner Dokumentation Das Netz die USA und konfrontiert Computerwissenschaftler und Vordenker des Cyberspace mit den technologiekritischen Thesen des “Unabomber-Manifest”. Herausgekommen ist eine komplexe Untersuchung der Voraussetzungen, die zu gegenwärtigen Neuen Technologien geführt haben.
